Tarifvertrag chemieindustrie ausbildung

[5] Die Dezentralisierung der Tarifverhandlungen und die Lohnanpassung für die interne Abwertung, von Christos A. Ioannou, in Greek Employment Relations in Crisis, herausgegeben von Horen Voskeritsian, Panos Kapotas, Christina Niforou Insgesamt schätzte die ICTWSS-Datenbank die Verhandlungsabdeckung auf 25,5 % im Jahr 2016, war aber der Ansicht, dass dies aufgrund von sich überschneidenden Vereinbarungen eine Überschätzung sein könnte. Schließlich wies Helga Schwitzer, Mitglied des IG-Metall-Vorstands, auf die wichtige Rolle der Sozialpartner auf Der Betriebsebene hin. Sie betonte, dass es ihre Verantwortung sei, die einzelnen Punkte des Pilotabkommens aus Baden-Württemberg umzusetzen. Am 22. Mai 2012 begrüßte Frau Schwitzer in einer Pressemitteilung auch den mit der VGZ erzielten Kompromiss zur Verbesserung der Bedingungen für Leiharbeitnehmer in der Metall- und Elektroindustrie. Seit Ende der 90er Jahre wurden jedoch Rechtsvorschriften eingeführt, die einen anderen Weg zur Festlegung allgemein verbindlicher Mindestsätze für bestimmte Industriezweige vorsehen. Ein Grund dafür war der Umgang mit den Niedriglöhnen, die häufig von nichtdeutschen Unternehmen gezahlt werden, die ihre eigenen Staatsangehörigen in Deutschland beschäftigen (entsandte Arbeitnehmer). Dieses Arbeitnehmer-Entsendegesetz gibt dem Arbeitsminister die Befugnis, Tarifverträge zu verlängern, die nicht 50 % der Beschäftigten in einer Branche abdecken, und Mindestsätze in Branchen festzulegen, in denen es keine Tarifverträge gibt, wenn eine eigens eingesetzte Kommission dies für angemessen hält. In neun Branchen, darunter Baugewerbe, Postzustellung, Reinigung, Müllabfuhr, Sicherheit und Fleischverarbeitung, wurden Mindestsätze auf der Grundlage von Tarifverträgen festgelegt.

In der Sozialfürsorge werden sie vom Ministerium auf der Grundlage von Empfehlungen einer Kommission festgelegt. Die Regierung legt auch Mindestsätze für Leiharbeitnehmer fest, die andere Gesetze verwenden. (Dies ist zusätzlich zum nationalen Mindestlohn, der im Januar 2015 eingeführt wurde – siehe unten.) Da das wirtschaftliche Anpassungsprogramm am 20. August 2018 ausendete, begann das Günstigkeitsprinzip am 21. August 2018 wieder in Kraft zu kommen. (Gleichzeitig änderten sich auch die Regeln für die Verlängerung von Tarifverträgen – siehe unten.) Es ist noch zu früh, um die Auswirkungen der Wiederherstellung des Günstigkeitsprinzips im August 2018 zu beurteilen, aber es kann zu einer Zunahme der Zahl der Industrie- und Berufsvereinbarungen führen.

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